Dynavin D8-DCX Plus Flex im Wohnmobil: 10,1-Zoll-Radio mit CarPlay und Navi
Das Dynavin D8-DCX Plus Flex ist ein Android-Autoradio mit 10,1-Zoll-Display, DAB+, kabellosem Apple CarPlay und Android Auto sowie Onboard-Navigation für Fiat Ducato, Citroën Jumper und Peugeot Boxer. Gero D. hat es laut Video für 475 € gekauft (regulär 499 €), CarPlay-Verbindung und Play Store kosten je 99 € extra. Gesamt knapp 700 €, Einbau in rund einer Stunde, Kaltstart etwa 23 Sekunden.
Veröffentlicht am 10. Dezember 2023 · 28:43 Min. · 42.564 Aufrufe
Was zeigt das Video?
Gero D. hat sich für seinen Kastenwagen ein neues Radio gekauft: das Dynavin D8-DCX Plus Flex, ein Android-Autoradio, das laut Videobeschreibung für Fiat Ducato, Citroën Jumper II und Peugeot Boxer II passt. Im Video erklärt er zuerst seine Anforderungen, zeigt dann die Oberfläche mit allen Apps und legt den Schwerpunkt auf die Onboard-Navigation, weil die für Camper besonders interessant ist.
Seine Anforderungen an das neue Radio: ein großes Display, das wenig spiegelt und sich optisch ins Armaturenbrett einfügt, eine einfache Bedienung wie beim Smartphone, ein echter Knopf für die Lautstärke, Schnellzugriffstasten etwa für die Rückfahrkamera, schnelle Reaktion auf Eingaben, guter DAB+-Empfang, kabelloses Apple CarPlay und ein Einbau, bei dem alle Adapterkabel passen und keine Radioblende nachgekauft werden muss. Laut dem Tester erfüllt das Radio alle Punkte.
Das Video endet mit einer Testfahrt mit der Onboard-Navigation, Messungen der Bootzeit und einer Einschätzung zum Preis im Vergleich zum Zenec-Radio für den Ducato.
Technische Daten des Dynavin D8-DCX Plus Flex
Angaben laut Video und Videobeschreibung von Gero D., Stand Dezember 2023. Die Flex-Version braucht für CarPlay, Android Auto und Onboard-Navigation kostenpflichtige Freischaltungen von je 99 €.
Weitere Ausstattung aus dem Video: Lautstärkeregelung über einen echten Knopf, Schnellzugriffstasten, Bluetooth-Streaming, WLAN, eine eigene GPS-Antenne mit GPS-Testfunktion, Eingang für eine Rückfahrkamera, AUX-Eingänge sowie eine USB-Buchse an einem Kabel, über die sich USB-Sticks anschließen, Smartphones laden und CarPlay oder Android Auto auch kabelgebunden nutzen lassen.
Flex-Version: Was kostet die Freischaltung von CarPlay und Navi?
Das Radio gibt es laut dem Tester in zwei Varianten. Bei der Vollversion sind Onboard-Navigation und Apple CarPlay von Anfang an freigeschaltet. Die Flex-Version kostet ungefähr die Hälfte, dafür müssen diese Funktionen per kostenpflichtigem Upgrade gekauft werden. Nach dem Einbau stehen alle Funktionen 31 Tage im vollen Umfang zur Verfügung, danach muss man sich entscheiden.
- zLink (99 €): die kabellose Verbindung zum Smartphone über Apple CarPlay und Android Auto.
- Google Play Store (99 €): ermöglicht das Installieren eigener Android-Apps auf dem Radio. Der Tester hat die Freischaltung vor allem gekauft, weil er sie für die integrierte Dynavin-Navigation braucht.
- Kartenupdates: Später lässt sich das Kartenmaterial über den Dynavin-Store aktualisieren, laut Tester zum Beispiel für 49 € als Einmalkauf.
Der Kauf läuft online: Auf der Dynavin-Flex-Website mit der Seriennummer des Radios anmelden, Upgrade auswählen, E-Mail-Adresse hinterlegen, bezahlen (im Video per PayPal). Den Aktivierungscode gibt es sofort per E-Mail und in der Übersicht, danach wird er am Radio eingegeben.
Einschätzung des Testers
Gero D. empfindet die Lösung als fair. Wer die Upgrades nicht kaufen will, spart zweimal 99 € und hat trotzdem ein Radio mit großem Display, gutem DAB+-Empfang und kostenlosem Bluetooth-Streaming. Er selbst hat nach den positiven Erfahrungen der ersten Tage beide Freischaltcodes gekauft.
Einbau im Wohnmobil: Dauer und Voraussetzungen
Der Tester bezeichnet sich selbst nicht als Radioeinbau-Fachmann und wollte deshalb ein Radio, bei dem alle Adapterkabel passen, keine Blende nachgekauft werden muss und der Hersteller Support bietet. Er verweist auf ein Einbauvideo von Dynavin, mit dem sich der Einbau laut ihm gut nachvollziehen lässt.
Bei ihm war der Einbau in einer guten Stunde erledigt. Dabei weist er darauf hin, dass das Videokabel für die Rückfahrkamera und das Rückfahrsignal bereits vom vorherigen Radio verlegt waren. Er musste also keine neuen Leitungen ziehen.
Seine Rückfahrkamera hat zwei Linsen (eine nach unten gerichtet fürs Rückwärtsfahren, eine mit Fernsicht) und funktioniert bei eingeschalteter Zündung. Mit der Bildqualität ist der Tester nicht ganz zufrieden, zur Orientierung reicht es ihm. Er erwähnt, dass Dynavin auch eigene Rückfahrkameras anbietet.
Bedienung, DAB+ und Apps im Alltag
Die Oberfläche ist an ein Smartphone angelehnt, mit Apps und Untermenüs. Laut dem Tester reagiert das Radio praktisch in Echtzeit, etwa beim Aufruf des Sound-Menüs. Im Tuner-Menü gibt es FM und DAB+, der Senderaufruf läuft schnell, Frequenzen lassen sich manuell eingeben.
- Automatischer Wechsel FM/DAB+: Fällt ein Sender auf FM aus, versucht das Radio selbstständig, denselben Sender über DAB+ weiterzuführen. Der Tester hält das für eher ungewöhnlich.
- Telefon: Wähltastatur und Synchronisation der Kontakte.
- Apps und WLAN: Mit freigeschaltetem Play Store lassen sich Apps installieren, im Video ist zum Beispiel YouTube auf dem Radio zu sehen. Das Gerät ist WLAN-fähig. Die WLAN-Antenne findet laut dem Tester auch Netzwerke aus der Nachbarschaft, die relativ weit weg sind.
- USB und Ordner: Musik und Videos vom USB-Stick lassen sich über das Ordner-Menü abrufen. Die mitgelieferte USB-Buchse hängt an einem Kabel und dient auch zum Laden des Smartphones.
- Firmware-Update: Der Tester hat bereits ein Update eingespielt: Firmware auf den USB-Stick, Stick an den USB-Port, Update-Schaltfläche drücken. Lief laut ihm problemlos durch.
- GPS-Test: Das Radio hat eine eigenständige GPS-Antenne. Über eine GPS-Testfunktion lässt sich prüfen, wie viele Satelliten gerade empfangen werden.
Grenzen laut Video
- Die Flex-Version hat 32 GB Speicher. Das reicht laut Tester für eine erhebliche Anzahl von Ländern im Kartenmaterial, ist bei ihm aber schon zum großen Teil belegt. Wer Videos oder viel Musik auf dem Gerät speichern will, braucht laut ihm die Variante mit mehr Speicher, die preislich in einem anderen Bereich liegt.
- Zu Android Auto kann der Tester wenig sagen, weil er kein Android-Nutzer ist.
- Das Bild seiner Rückfahrkamera ist nicht richtig gut, zur Orientierung reicht es ihm.
Onboard-Navigation mit Fahrzeugmaßen und Stellplätzen
Der Tester navigiert auf Reisen meist online über Google Maps per CarPlay, schätzt die Onboard-Navigation aber als Backup, wenn in manchen Gegenden kein Mobilfunkempfang vorhanden ist. Das Kartenmaterial ist auf dem Radio gespeichert, die Position kommt von der eigenen GPS-Antenne.
Zieleingabe
- Adressen mit Hausnummer, im Video schlägt das System Münster schon nach der Eingabe ohne Umlaut vor.
- POIs wie Tankstellen, Parkplätze und Essensgelegenheiten in der Nähe, dazu Sonderziele wie Sehenswürdigkeiten, Sportstätten oder religiöse Stätten.
- GPS-Koordinaten: Längen- und Breitengrad lassen sich direkt eingeben. Der Tester nutzt das häufig, weil Stellplätze in Wohnmobilführern oft mit Koordinaten angegeben sind.
- Favoriten, Heimat- und Arbeitsadresse, Wegpunkte als Zwischenziele, Wetter am Ziel.
Fahrzeugprofil für Wohnmobile
Neben dem PKW-Profil gibt es ein LKW-Profil. Dort lassen sich Länge, Breite, Höhe, Gewicht und Achsgewicht des Fahrzeugs hinterlegen, die dann in die Routenberechnung einfließen. Für seinen Kastenwagen hält der Tester das für nicht ganz so wichtig, für größere Wohnmobile aber für einen Vorteil. Auf der kurzen Teststrecke ergab das LKW-Profil keine andere Route.
Routenführung
- Alternativrouten werden vorgeschlagen, im Video 8,9 km in 20 Minuten gegenüber 6,1 km in 14 Minuten.
- Routenbeschreibung und Höhenprofil der Strecke, was der Tester für Fahrten im Gebirge interessant findet.
- Ankunftszeit, Reststrecke, Verkehrslage in Farbe, Streckensperrungen auf der Karte.
- Anzeige der erlaubten Höchstgeschwindigkeit und der aktuellen Geschwindigkeit rechts oben.
- 3D-Darstellung der Häuser, laut dem Tester auch in einem kleinen Dorf mit jedem Nebengebäude.
Stellplätze von promobil in der Karte
Bei der Installation der Navigationssoftware wurde der Tester gefragt, ob die Stellplätze von promobil mitinstalliert werden sollen. Die Stellplätze erscheinen als Symbole auf der Karte, beim Antippen öffnet sich die Stellplatzbeschreibung, und man kann sich direkt dorthin navigieren lassen. Der Tester findet das total klasse.
Ebenfalls bei der Installation abgefragt: die Anzeige von Blitzern. Der Tester hat sie nur testweise für das Video aktiviert und weist darauf hin, dass die Nutzung in der Praxis nicht zulässig ist.
Bootzeit und Deep-Sleep-Modus
Nach dem Drehen des Zündschlüssels ist das Radio laut Video sofort da. Das Radio hat einen Deep-Sleep-Modus, eine Art Energiesparmodus, in den es nach längerer Standzeit automatisch wechselt. Danach braucht es entsprechend länger zum Hochfahren.
- Kaltstart: Wenn das Fahrzeug länger gestanden hat, hat der Tester etwa 23 Sekunden Startzeit gemessen.
- Warmstart: Das Radio ist wenige Sekunden später da.
Der Tester findet es gut, dass nicht bei jedem Start die lange Bootzeit anfällt.
Fazit aus dem Video
Einschätzung des Testers
Gero D. ist nach eigenen Worten begeistert und empfiehlt das Radio. Er hat es während der Black-Friday-Tage für 475 € gekauft, regulär kostet es laut ihm 499 €. Mit den beiden Freischaltungen für zLink und Play Store (je 99 €) kommt er auf knapp 700 € für die Flex-Version und hält diesen Preis für den Funktionsumfang für angemessen. Das Radio fügt sich laut ihm sehr gut ins Armaturenbrett ein, und es bietet mehr Funktionen, als er je brauchen wird.
Als Alternative stand das neue Zenec-Radio für Fiat Ducato und Citroën Jumper zur Wahl. Davon hat er Abstand genommen, weil es teurer ist und er nicht nur gute Erfahrungsberichte gelesen hat, was er auch darauf zurückführt, dass es noch neu am Markt ist. Da beim Zenec die Onboard-Navigation ebenfalls kostenpflichtig ist, liegt man dort laut Tester schnell bei knapp 1300 € gegenüber 700 € beim Dynavin.
Der Tester hat das Radio selbst gekauft. Die Videobeschreibung enthält einen Amazon-Affiliate-Link zum Radio.
Häufige Fragen zum Dynavin D8-DCX Plus Flex
Was kostet das Dynavin D8-DCX Plus Flex komplett mit CarPlay und Navi?
Knapp 700 €, wenn du alle Funktionen nutzen willst. Gero D. hat das Radio laut Video während der Black-Friday-Tage für 475 € gekauft, regulär kostet es 499 €.
Dazu kommen bei der Flex-Version zwei Freischaltungen für je 99 €: zLink für die kabellose Verbindung per Apple CarPlay oder Android Auto und der Google Play Store, den der Tester auch für die integrierte Dynavin-Navigation braucht. Nach dem Einbau laufen alle Funktionen 31 Tage im vollen Umfang, danach musst du dich entscheiden.
Praxis: Ohne die Upgrades bleibt ein Radio mit 10,1-Zoll-Display, DAB+ und Bluetooth-Streaming, das laut dem Tester sofort nutzbar ist. Die Vollversion hat beides ab Werk freigeschaltet, kostet aber laut ihm ungefähr das Doppelte der Flex-Version.
Funktioniert Apple CarPlay beim Dynavin D8-DCX Plus Flex kabellos?
Ja. Kabelloses Apple CarPlay war für den Tester eines der wichtigsten Kriterien, und laut Video funktioniert es mit diesem Radio. Android Auto läuft ebenfalls kabellos, dazu kann der Tester aber wenig sagen, weil er kein Android-Nutzer ist.
Voraussetzung bei der Flex-Version ist die Freischaltung zLink für 99 €. Der Kauf läuft über die Dynavin-Flex-Website mit der Seriennummer des Radios, den Aktivierungscode gibt es sofort per E-Mail.
Praxis: Über die mitgelieferte USB-Buchse am Kabel lassen sich CarPlay und Android Auto auch kabelgebunden nutzen, was laut Tester manchmal schneller geht. Gleichzeitig lädt das Smartphone darüber.
Wie lange dauert der Einbau des Dynavin-Radios im Wohnmobil?
Bei Gero D. war der Einbau in einer guten Stunde erledigt. Er betont, dass er kein Radioeinbau-Fachmann ist und sich das Radio deshalb ausgesucht hat, weil alle Adapterkabel passen, keine Radioblende nachgekauft werden muss und Dynavin ein Einbauvideo bereitstellt.
Ein wichtiger Hinweis aus dem Video: Das Videokabel für die Rückfahrkamera und das Rückfahrsignal waren bei ihm bereits vom vorherigen Radio verlegt. Er musste keine neuen Leitungen ziehen. Wer das noch nicht hat, muss für die Kamera entsprechend mehr Zeit einplanen.
Laut Videobeschreibung passt das Radio in Fiat Ducato, Citroën Jumper II und Peugeot Boxer II.
Hat das Dynavin D8-DCX Plus Flex DAB+?
Ja, das Radio empfängt FM und DAB+. Guter DAB+-Empfang war dem Tester wichtig, und laut Video funktioniert er einwandfrei.
Eine Funktion hebt er besonders hervor: Fällt ein Sender auf FM aus, wechselt das Radio automatisch auf DAB+ und versucht, denselben Sender weiterzuführen. Er hält das für eher ungewöhnlich.
Senderlisten rufen sich laut dem Tester schnell auf, Frequenzen lassen sich auch manuell eingeben.
Kann die Navigation Wohnmobil-Maße berücksichtigen?
Ja. Die Onboard-Navigation von Dynavin hat neben dem PKW-Profil ein LKW-Profil, in dem sich Länge, Breite, Höhe, Gewicht und Achsgewicht hinterlegen lassen. Diese Werte fließen laut Video in die Routenberechnung ein.
Der Tester findet das für seinen Kastenwagen nicht ganz so wichtig, für größere Wohnmobile aber von Vorteil. Auf seiner kurzen Teststrecke in Münster ergab das LKW-Profil keine andere Route als das PKW-Profil.
Für Camper ebenfalls interessant: Die Eingabe von GPS-Koordinaten als Ziel, die der Tester wegen der Koordinaten in Wohnmobilführern häufig nutzt, und die promobil-Stellplätze, die sich bei der Installation mitinstallieren lassen und direkt auf der Karte erscheinen.
Braucht man die Onboard-Navigation, wenn man Google Maps über CarPlay nutzt?
Der Tester navigiert die meiste Zeit online über Google Maps per CarPlay. Trotzdem begrüßt er die Onboard-Navigation als Backup, weil das Kartenmaterial und der GPS-Empfänger im Radio sitzen und man damit auch in Gegenden ohne Mobilfunkempfang nicht auf dem Schlauch steht.
Bei der Flex-Version kostet die Nutzung über den Play-Store-Zugang 99 €, Kartenupdates gibt es später laut Tester zum Beispiel für 49 € als Einmalkauf. Die Flex-Version hat 32 GB Speicher, was laut Video für eine erhebliche Anzahl von Ländern reicht.
Praxis: Wer nur online navigiert, kann auf die Freischaltung verzichten und spart die 99 €.
Wie lange braucht das Dynavin-Radio zum Hochfahren?
Beim Kaltstart hat der Tester etwa 23 Sekunden gemessen, also wenn das Fahrzeug länger gestanden hat und das Radio aus dem Deep-Sleep-Modus kommt. Beim Warmstart ist das Radio laut Video wenige Sekunden nach dem Drehen des Zündschlüssels da.
Der Deep-Sleep-Modus ist eine Art Energiesparmodus, in den das Radio nach längerer Standzeit automatisch wechselt. Der Tester findet es gut, dass dadurch nicht bei jedem Start die lange Bootzeit anfällt.
Dynavin oder Zenec für den Fiat Ducato?
Gero D. hatte auch das neue Zenec-Radio für Fiat Ducato und Citroën Jumper im Blick, sich aber für das Dynavin entschieden. Gründe laut Video: Das Zenec ist teurer, und er hat nicht nur gute Erfahrungsberichte gelesen, was er auch darauf zurückführt, dass es noch neu am Markt ist und sich manches vielleicht per Firmware-Update lösen lässt.
Beim Preis rechnet er so: Auch beim Zenec ist die Onboard-Navigation kostenpflichtig und kommt oben drauf. Damit liegt man laut ihm schnell bei knapp 1300 €, während das Dynavin D8-DCX Plus Flex mit beiden Freischaltungen knapp 700 € kostet.
Sein Fazit: Ihm fehlt beim Dynavin nichts, es hat eher mehr Funktionen, als er je brauchen wird.