Rückfahrkamera mit Bild auf dem Handy: Bergmann+Koch Kamera im Wohnmobil-Test
Die Kennzeichen- und die Magnetkamera von Bergmann+Koch senden ihr Bild laut dem Test von CAMPER4EVER per WLAN direkt auf das Handy, ein Monitor entfällt. Beide Kameras laufen mit Solar und Wechselakku, die Montage kommt ohne Bohren und ohne Kabel aus. Die App erkennt Personen und Fahrzeuge, die WLAN-Reichweite liegt laut Video bei bis zu 100 m. Preis: 299 € UVP im Shop des Herstellers.
Veröffentlicht am 27. August 2026 · 17:10 Min. · 61.295 Aufrufe
Hinweis: Das Video ist als Werbung gekennzeichnet. Die Videobeschreibung enthält Affiliate-Links zum Hersteller Bergmann+Koch sowie einen Rabattcode des Kanals über 10 €. Bei einem Kauf über den Link erhält der Kanal laut eigener Angabe eine Provision.
Was zeigt das Video?
Kai vom YouTube-Kanal CAMPER4EVER nutzt die Rückfahrkamerasysteme von Bergmann+Koch seit Jahren, bisher in der Variante mit Monitor im Zugfahrzeug. Viele Zuschauer hatten sich laut Video ein System ohne Monitor gewünscht. Genau das stellt er hier vor: Die Kennzeichenkamera und die Magnetkamera gibt es jetzt mit Bild auf dem Handy per App.
Der Ablauf im Video: erst beide Kameras im Detail, dann die Montage der Kennzeichenkamera am Wohnwagen, danach die Einrichtung der App im Auto, ein Test der Personenerkennung hinter dem Wohnwagen, ein Reichweitentest auf 30 bis 40 Meter, eine Fahrt mit Fahrzeugerkennung und eine Nachtaufnahme. Zum Schluss nennt der Tester den Preis und seine Einschätzung nach einiger Zeit im Einsatz.
Bergmann+Koch ist laut Video eine deutsche Firma mit Sitz in Hamburg, mit schnellem Kundensupport und 5 Jahren Garantie auf die Systeme.
Technische Daten der Bergmann+Koch Kameras mit App
Angaben laut Video und Videobeschreibung, Stand August 2026. Nur im Shop von Bergmann+Koch erhältlich.
Die Magnetkamera
Die Rückseite der Magnetkamera ist magnetisch. Wer einen Kastenwagen mit Metallhülle fährt, setzt die Kamera zum Rangieren einfach ans Heck. Auf der Vorderseite sitzen Solarpaneel und Antenne, der Kamerawinkel lässt sich einstellen. Dazu kommen ein USB-C-Ladeanschluss, ein Wechselakku hinter zwei Schrauben und neu ein Touch-Powerknopf. Wer keine magnetische Fläche hat, bekommt eine Platte mitgeliefert, die sich anschrauben oder ankleben lässt.
Die Kennzeichenkamera
Die Kennzeichenkamera ersetzt den vorhandenen Kennzeichenhalter. Das Kameramodul lässt sich unter oder über dem Kennzeichen montieren. Solarmodule, Wechselakku und Powerknopf sind wie bei der Magnetkamera vorhanden. Zusätzlich sitzen Ultraschallsensoren im Halter, die laut Tester nur Personen und Fahrzeuge erkennen, keine Hindernisse wie Mauern oder Zäune. Über zwei einschiebbare Plättchen passt der Halter laut Video auch für österreichische Kennzeichen.
Rückfahrkamera nachrüsten ohne Bohren und ohne Kabel
Vor der ersten Montage muss der Akku laut Bedienungsanleitung einmal zu Hause per USB-C vollgeladen werden. Die LED am Anschluss leuchtet dabei rot und wechselt nach mehreren Stunden auf grün. Das gilt für beide Kameras.
Die Montage der Kennzeichenkamera zeigt der Tester an seinem Wohnwagen: alten Kennzeichenhalter abschrauben, den Halter von Bergmann+Koch anschrauben, Kennzeichen einsetzen, obere Blende aufsetzen, Sensoren in der Höhe justieren. Schrauben liegen bei, die bisherigen lassen sich ebenfalls verwenden. Mehr ist es nicht.
Warum der Tester die Kennzeichenkamera nimmt
Sein Wohnwagen hat keine magnetische Fläche, und ankleben wollte er nichts. Wer dagegen ein Bild von oben haben will, etwa um die Ecken des Wohnwagens zu sehen, muss die Magnetkamera oben anbringen.
Die Backcam-App: Verbindung, Bild und Funktionen
Die App gibt es kostenlos für iOS und Android, beim Tester heißt sie Backcam. Nach dem Start zeigt sie direkt das Kamerabild. Beim ersten Öffnen nach längerer Pause muss einmal auf Recorder verbinden getippt werden. Die Verbindung läuft über WLAN mit einer Reichweite von bis zu 100 Metern. Über die vier Pfeile unten wechselt die Ansicht ins Querformat.
Funktionen laut Video
- Schnappschuss: Foto landet in der Mediathek des Handys
- Aufnahme starten und stoppen: Video wird auf dem Handy gespeichert
- Spiegelung: Bild lässt sich vertikal und in weitere Richtungen spiegeln
- Einstellungen: Kalibrierung, Markierungslinien, Frühwarnsystem, Erkennungsmodell (Fußgänger, Fahrzeuge oder beides)
- Bildeinstellungen: Farbtiefe, Helligkeit und Bitrate
Der Tester fährt mit der niedrigsten Qualitätsstufe und findet das Bild schon damit ausreichend.
Standby beachten
Die Kamera hat einen G-Sensor. Steht das Fahrzeug 5 Minuten ruhig, geht sie in den Standby. Dann braucht sie erst wieder eine Bewegung, zum Beispiel Anklopfen oder Losfahren, bevor die App ein Bild zeigt. Während der Fahrt ist das kein Thema, beim Start nach längerer Standzeit sollte man es wissen.
Praxistest: Personenerkennung, Reichweite, Fahrt und Nacht
Personenerkennung
Der Tester stellt sich hinter den Wohnwagen und nimmt das Handy mit. Die App legt einen roten Rahmen um ihn und piept. Bei etwa 2 Metern Abstand setzt der Signalton ein, beim Rückwärtslaufen etwas weiter. Auch bei rund 5 Metern markiert ihn die App noch mit einem gelben oder roten Rahmen.
Reichweite
Vom Heck des Wohnwagens läuft er nach vorne bis zu einem Zaun, nach eigener Schätzung 30 bis 40 Meter entfernt. Das Kamerabild bleibt dabei stabil. Für ein Gespann mit 15 bis 25 Metern Länge sieht er damit kein Problem. Die vollen 100 Meter testet er nicht.
Fahrt und Fahrzeugerkennung
Auf der Fahrt nach Hause mit einem 230er Wohnwagen legt die App Rahmen um die Autos am Straßenrand: gelb bei Abstand, rot mit Signalton bei Annäherung. Für die Nacht hat die Kamera laut Tester ein Nachtsichtsystem, das das Bild aufhellt. Eine Nachtaufnahme blendet er im Video ein.
Grenzen laut Video
- Keine Hinderniserkennung: Mauern oder Zäune lösen keinen Signalton aus, nur Personen und Fahrzeuge. Dafür muss das Kamerabild reichen.
- Nach 5 Minuten Stillstand geht die Kamera in den Standby und braucht eine Bewegung, bevor wieder ein Bild kommt.
- Im Fahrbetrieb sendet die Kamera dauerhaft, das kostet Akku am Handy. Eine Lademöglichkeit im Auto löst das.
Akku, Solar und Powerknopf im Alltag
Beide Kameras laden über ihre Solarpaneele. Der Tester hat in seiner bisherigen Nutzung nie per Kabel nachladen müssen, die Solarladung reichte aus. Der Wechselakku lässt sich hinter zwei Schrauben herausnehmen, etwa für den Winter, bei längerer Standzeit zum Zwischenladen zu Hause oder für den Tausch bei einem Defekt.
Der neue Touch-Powerknopf hilft beim Sparen: Weil der G-Sensor die Kamera bei jeder Bewegung weckt, springt sie auf dem Campingplatz auch an, wenn jemand im Wohnwagen herumläuft. Wer zwei Wochen steht und kein Bild braucht, schaltet die Kamera über den Knopf komplett aus. Im Urlaub macht der Tester genau das.
Die App selbst schaltet nicht nach wenigen Minuten ab. Solange sie läuft, bleibt das Bild da.
Fazit aus dem Video
Einschätzung des Testers
Kai von CAMPER4EVER hat das System nach eigener Aussage einige Zeit getestet und ist begeistert. Die Lösung ohne Monitor hält er für genau das, worauf viele Zuschauer gewartet haben. Verarbeitung und Material der Kennzeichenkamera empfindet er als hochwertig, nicht als billiges Plastik. Den Wechselakku und den neuen Powerknopf hebt er als besonders praktisch hervor. Sein Haupteinsatz: rückwärts rangieren, wenn niemand da ist, der einweisen kann.
Eine Hinderniserkennung für Mauern und Zäune würde er sich zusätzlich wünschen. Die Aufnahmefunktion und den Schnappschuss braucht er selbst eher nicht. Die Monitor-Varianten gibt es mit 5 und 7 Zoll.
Preis: 299 € UVP für Kennzeichen- oder Magnetkamera, nur im Shop von Bergmann+Koch. Das Video ist als Werbung gekennzeichnet, die Videobeschreibung enthält Affiliate-Links und einen Rabattcode des Kanals über 10 €. Bei einem Kauf über den Link erhält der Kanal eine Provision.
Häufige Fragen zur Rückfahrkamera mit Handy-App von Bergmann+Koch
Wie bekomme ich das Bild der Rückfahrkamera auf das Handy?
Über eine kostenlose App für iOS und Android, beim Tester heißt sie Backcam. Die Verbindung läuft über WLAN, und die App zeigt laut Video direkt nach dem Öffnen das Kamerabild.
Beim ersten Start nach längerer Pause muss einmal auf Recorder verbinden getippt werden. Wichtig dabei: Die Kamera darf nicht im Standby sein. Sie schläft nach 5 Minuten ohne Bewegung ein und wacht erst durch Erschütterung oder Losfahren wieder auf.
Im Fahrzeug stellt der Tester das Handy in eine Halterung und schaltet die Ansicht über die vier Pfeile ins Querformat. Einen separaten Monitor braucht es nicht mehr.
Kann man eine Rückfahrkamera ohne Bohren und ohne Kabel nachrüsten?
Ja, laut Video ist das bei beiden Varianten von Bergmann+Koch der Fall. Die Kennzeichenkamera ersetzt den alten Kennzeichenhalter, die Magnetkamera haftet an einer Metallfläche am Heck.
Für die Kennzeichenkamera zeigt der Tester die Montage am Wohnwagen: alten Halter abschrauben, neuen Halter anschrauben, Kennzeichen einsetzen, Blende aufsetzen, Sensoren justieren. Schrauben liegen bei, die vorhandenen lassen sich ebenfalls verwenden.
Strom kommt aus Solarpaneel und Wechselakku, das Bild geht per WLAN zum Handy. Deshalb muss weder ein Kabel zum Cockpit noch ein Loch in die Karosserie. Vor der Montage den Akku einmal per USB-C vollladen, bis die LED grün leuchtet.
Magnetkamera oder Kennzeichenkamera: Welche passt zu meinem Camper?
Die Magnetkamera passt, wenn das Heck eine magnetische Metallfläche hat, zum Beispiel bei einem Kastenwagen. Dann wird sie zum Rangieren einfach angesetzt. Für Flächen ohne Magnethaftung liegt eine Platte bei, die sich anschrauben oder ankleben lässt.
Die Kennzeichenkamera passt an jedes Fahrzeug mit Kennzeichenhalter, ob Auto, Wohnwagen oder Reisemobil. Der Tester nimmt sie, weil sein Wohnwagen keine magnetische Fläche hat und er nichts kleben wollte. Sie hat zusätzlich Ultraschallsensoren für die Personen- und Fahrzeugerkennung.
Wer die Ecken des Fahrzeugs von oben sehen will, muss die Magnetkamera laut Tester oben anbringen. Die Kennzeichenkamera sitzt unten am Fahrzeug.
Wie weit reicht die WLAN-Verbindung zwischen Kamera und Handy?
Laut Video bis zu 100 Meter. Der Tester prüft im Video, ob das für eine normale Gespannlänge reicht, und läuft vom Heck des Wohnwagens bis zu einem Zaun, den er auf 30 bis 40 Meter Entfernung schätzt. Das Bild bleibt stabil.
Ein Gespann aus Zugfahrzeug und Wohnwagen ist laut Tester mit 15 bis 25 Metern deutlich kürzer. Vom Heck des Wohnwagens bis zum Fahrersitz sieht er daher kein Problem. Die vollen 100 Meter testet er nicht.
Die Verbindung läuft über WLAN zwischen Kamera und Handy.
Erkennt die Kamera Hindernisse beim Rückwärtsfahren?
Nein, das stellt der Tester mehrfach klar. Die Kamera erkennt Personen und Fahrzeuge und legt einen Rahmen um sie, gelb bei Abstand, rot mit Signalton bei Annäherung. Mauern oder Zäune lösen keinen Ton aus.
Im Test setzt der Signalton bei einer Person ab etwa 2 Metern ein, beim Rückwärtslaufen etwas früher. Bei rund 5 Metern markiert die App die Person noch. Auf der Fahrt rahmt sie parkende Autos am Straßenrand ein.
Für Hindernisse bleibt das Kamerabild selbst, das laut Tester dafür gut genug ist. Eine echte Hinderniserkennung steht auf seiner Wunschliste. In den Einstellungen lässt sich wählen, ob nur Fußgänger, nur Fahrzeuge oder beides erkannt werden.
Wie lange hält der Akku der Solar-Rückfahrkamera?
Der Tester berichtet, dass er in seiner bisherigen Nutzung nie per Kabel nachladen musste. Die Solarladung hat bei ihm ausgereicht.
Zwei Dinge helfen beim Sparen: Der Wechselakku lässt sich hinter zwei Schrauben herausnehmen und zu Hause laden, etwa im Winter oder bei längerer Standzeit. Und der neue Touch-Powerknopf schaltet die Kamera komplett aus, damit der G-Sensor sie auf dem Campingplatz nicht bei jeder Bewegung im Wohnwagen weckt.
Vor der ersten Montage muss der Akku einmal per USB-C vollgeladen werden. Das dauert mehrere Stunden, die LED wechselt dann von rot auf grün.
Was kostet die Bergmann+Koch Rückfahrkamera mit App?
Laut Video 299 € UVP, egal ob Kennzeichenkamera oder Magnetkamera. Erhältlich ist das System nur im Shop von Bergmann+Koch.
Der Kanal verlinkt die Produkte in der Videobeschreibung mit Affiliate-Links und bietet einen Rabattcode über 10 € an. Bei einem Kauf über den Link erhält der Kanal eine Provision, das sagt der Tester im Video offen.
Bergmann+Koch gibt laut Video 5 Jahre Garantie auf die Systeme. Die Firma sitzt in Hamburg.
Funktioniert die Rückfahrkamera auch nachts?
Ja, die Kamera hat laut Tester ein Nachtsichtsystem, das das Bild bei Dunkelheit aufhellt. Im Video blendet er eine Nachtaufnahme ein, die er extra für das Video gemacht hat.
Die Bildqualität lässt sich in der App über die Bitrate einstellen. Der Tester fährt mit der niedrigsten Stufe und hält das Bild damit für ausreichend. Dazu kommen Regler für Farbtiefe und Helligkeit.